Die Hochschule für Musik Würzburg, die Fach-hochschule Würzburg-Schweinfurt, die Siebold Gesellschaft e.V.,
Standpunkt e.V, TV-touring und die Trabold-Frischemärkte, haben sich am 24.03.2011 zur Gründung einer: „Würzburger Japanhilfe“ zusammengefunden.
Die Initiative hat das Ziel, alle Einzelaktivitäten in der Region Würzburg und Unterfranken zu bündeln und auf eine gemeinsame organisatorische Basis zu stellen.
Täglich erreichen uns neue Schreckensmeldungen aus Japan. Die Schäden, die das Erdbeben, der Tsunami und die nukleare Katastrophe von Fukushima verursacht haben, sind auch für ein hoch technisiertes Land wie Japan nicht mehr alleine zu bewältigen. Deshalb haben sich die Gründer der „Würzburger Japanhilfe“ entschlossen, eine groß angelegte Spendenaktion in der Region Würzburg und Unterfranken durchzuführen. Die Initiative hat das Ziel, alle Einzelinitiativen zu bündeln und auf eine gemeinsame organisatorische Basis zu stellen.
Leider sind von der Katastrophe in Japan besonders viele Kinder und ältere Menschen betroffen. Beiden Zielgruppen gilt das besondere Augenmerk der „Würzburger Japanhilfe“.
In Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst e.V. haben sich die Initiatoren entschlossen, ein Kinderheim in Ichinoseki zu unterstützen. Es liegt etwa 150 km von Fukushima entfernt, wird von einer deutschen Ordensschwester, zu der persönlicher Kontakt besteht, geleitet.
Derzeit leben in dem Kloster 60 Kinder im Alter zwischen 2 und 18 Jahren – in einer kleinen, aber noch einigermaßen erhaltenen Turnhalle. Auch das Kinderheim wurde teilweise zerstört und muss wieder aufgebaut werden. Es gibt zwei Trakte, die nun nacheinander wieder neu gebaut werden. Dabei müssen natürlich die neuesten Erkenntnisse in Sachen Erdbeben zugrunde gelegt werden. Außerdem muss das Kinderheim dringend vergrößert werden, denn es soll noch viele weitere Kinder aufnehmen und ist jetzt schon überfüllt. Alles in Allem werden dafür 5 Millionen Euro benötigt.
Standpunkt e.V. koordiniert die Aktion. Die Hochschule für Musik hat bereits Benefizkonzerte zugunsten des Kinderheims in Japan durchgeführt, die Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt leistet über eine Partnerschaft zur Bunka-Universität in Tokio organisatorische Hilfe in Japan, flyeralarm unterstützt die Initiative durch Druckprodukte, die Trabold-Frischemärkte stellen Spendenboxen auf, TV-touring wird in einer Sondersendung zu Spenden für die Initiative aufrufen, die Massage-Fachschule behandelte einen Tag in der Woche gegen eine Spende etc., etc..
Die Liste spendenwilliger Bürger ist groß und sollte noch größer werden.
Für die Beförderung von Hilfsgütern nach Japan haben wir eine Zusage von Luftfahrt ohne Grenzen.
Die Initiative garantiert, dass alle Spenden zu 100% direkt in das Projekt fließen, nicht ein Cent Verwaltungsgebühren fallen an, denn sämtliche Organisations-kosten von Standpunkt e.V. werden von flyeralarm übernommen.
Kaum ein anderer Verein hat vermutlich so persönliche Beziehungen und Kontakte in Japan, wie unsere Initiative. Wir haben Menschen vor Ort, die die Initiative unterstützen, so können wir schnell und unkompliziert handeln.